30. April 2026

Alle Verantwortlichen für Instrumental- und Gesangspädagogik bei der KOMU-Sitzung am Musikum Salzburg

Am 14. April fand am Musikum Salzburg ein richtungsweisendes Treffen der Konferenz der österreichischen Musikschulen (KOMU) mit Verantwortlichen der österreichischen Musikuniversitäten statt.

Alle Verantwortlichen für Instrumental- und Gesangspädagogik bei der KOMU-Sitzung am Musikum Salzburg

Starker Schulterschluss zwischen KOMU und Musikuniversitäten
Im Zuge der Sitzung konnte Thomas Aichhorn MA MA, pädagogisch-künstlerischer Landesdirektor des Musikum, das neue KOMU-Positionspapier zur Situation und Zukunft der Musikschulen in Österreich präsentieren. Vertreter:innen aus allen Bundesländern sowie aus Südtirol und zahlreiche Abteilungs-, Department- und Institutsleitungen der österreichischen Musikuniversitäten nahmen an dem Treffen teil. Im Zentrum des Treffens stand die Vorab-Präsentation der Studie „Musikschulen 2035“, die als gemeinsames Kooperationsprojekt der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der KOMU ein starkes Signal für die vertiefte Zusammenarbeit zwischen Musikschulen und Universitäten setzt. „Die Verzahnung von Ausbildung und Berufspraxis ist eine unverzichtbare Voraussetzung, um die Qualität der musikalischen Ausbildung und auch die Zukunft des musikpädagogischen Nachwuchses nachhaltig zu sichern. Nur gemeinsam und im regelmäßigen Dialog können wir diese bildungspolitischen Herausforderungen meistern“, so Aichhorn.

Jährlicher Austausch geplant
Künftig soll einmal jährlich – in Verbindung mit der KOMU-Frühjahrssitzung – ein institutionalisierter Austausch stattfinden. Damit wird ein verlässlicher Rahmen geschaffen, um gemeinsame Herausforderungen abgestimmt anzugehen und strategische Entwicklungen kontinuierlich voranzutreiben. Im Fokus steht insbesondere die Sicherung des künftigen Bedarfs an qualifizierten Musikschullehrenden – eine bildungspolitische Schlüsselaufgabe, die Musikschulen und Universitäten gleichermaßen betrifft und nur in enger Partnerschaft bewältigt werden kann. Die enge Abstimmung zwischen Ausbildung und Berufspraxis wurde von allen Beteiligten als zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Weiterentwicklung der musikalischen Bildungslandschaft in Österreich hervorgehoben.

 

 

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