30. April 2026
Zwei Tage im Zeichen der Blockflöte
Von 18. bis 19. April fand im Steinway-Saal des Musikum Salzburg zum neunten Mal das Blockflötenfest statt.
Über ein Wochenende hinweg präsentierten zahlreiche Musikum-Ensembles und Schüler:innen ein facettenreiches Programm, das von Renaissancemusik über Barockmusik, klassischer Musik, Volksmusik aus aller Welt bis hin zu Popmusik und Arrangements zeitgenössischer Musik reichte. Im Mittelpunkt standen dabei die lebendigen Darbietungen der teilnehmenden Formationen, die durch ihre Vielfalt und Professionalität beeindruckten.
Lunch-Konzert bot Reise durch die Jahrhunderte
Besondere Highlights beim Lunch-Konzert am Samstag boten das Ensemble Flautissimo vom Musikum Grödig und das Generationen übergreifende Landesblockflötenorchester The WindWays unter der Leitung von Peter M. Lackner und Bernhard Girardi, sowie als Gäste das ausgezeichnete Ensemble Pre4corder aus dem Pre-College der Universität Mozarteum (Klassen: Andrea Guttmann-Lunenburg und Eisabeth Wirth). Alle Ensembles zeigten nicht nur technisches Können, sondern auch eine bemerkenswerte Spielfreude auf dieser musikalischen Reise durch die Zeiten von Henry Purcell und Georg F. Händel bis zu Henri Mancini und Paul Simon, die das Publikum nachhaltig begeisterte.
Flauto dolce con Echo
Am Nachmittag präsentierten sich dann wieder rund 20 Schüler:innen im bewährten Format „Flauto dolce con Echo“: Alle Teilnehmenden bekamen nach ihren kurzen Auftritten öffentlich konstruktives Feedback sowie Urkunden und konnten kleine Geschenke mit nach Hause nehmen. Auch hier konnte das Publikum Musik aus aller Welt und aller Stile genießen. Die jungen Interpret:innen ließen immer wieder mit großem Können und einfühlsamem Spiel aufhorchen.
Lebendige Spielfreude
Am Sonntag zog die liebevoll inszenierte Geschichte „Ich will so bleiben, wie ich bin“ (Idee und Lieder: Siglinde Hartl-Stegemann) das Publikum mit einer gelungenen Mischung aus Musik, Tanz und Schauspiel in ihren Bann. Sieben Lehrende und rund 40 Schüler:innen von verschiedenen Musikum-Standorten spielten auf verschieden großen Blockflöten bis hin zur Subbassblockflöte. Sie schlüpften aber auch in die Rollen von Hühnern, Kühen, Schafen, Katzen, Schweinen und Enten – unterstützt von kreativen Kostümen, die die Lehrenden und Eltern mit ihnen bastelten bzw. zur Verfügung stellten – und sangen und rappten.
„Dieses zweitägige Blockflötenfest war dank des tollen Engagements vieler Lehrender und der großen Spielfreude der Schüler:innen ein voller Erfolg. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten hat gezeigt, wie bereichernd gemeinsames Musizieren sein kann“, war Mag. Peter Martin Lackner, Fachbereichsleiter und Organisator des Festivals, vom großen Erfolg des Blockflötenfestivals begeistert.